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Eigentlich war Hamburg in der Mitte der 80er-Jahre von New Wave und Punk geprägt. Das Oklahoma Lone Star Heartbreak Institute, deren Mitglieder selbst aus den modernen Szenen kamen, machte etwas ganz anderes und war mit seinem Hillbilly Deluxe so etwas wie die Forke im Subkulturhaufen. Nicht nur für Hamburg war die Gruppe besonders. Das Oklahoma Lone Star Heartbreak Institute war 1986
die erste Independent-Band in ganz Deutschland, die sich an einen unverfälschten Country-&-Western-Sound heranwagte. Auch als Folge von Dwight Yoakam, Nanci Griffith und George Strait, die für frischen Wind in der biederen US-Countryszene gesorgt hatten. Die »New Traditionalists«-Welle schwappte bis nach England und
von dort weiter nach Deutschland. Das Allstar-Septett – alle sieben Musiker kamen
aus bekannten Hamburger Bands – reagierte stilsicher und traditionell, ohne 80ies-Country-Sound, spielte handverlesene Klassiker von Nelson, Haggard und Van Zandt, inklusive Fiddle und Chet-Atkins-Gitarren-Twang.
Das Heartbreak Institute schaffte es ins Vorprogramm der britischen Mekons und der amerikanischen Okra All-Stars und so unterschiedliche Gastsänger wie Jochen Distelmeyer von Blumfeld und Chris Kiel von den Lovekrauts bereicherten bejubelte C&W-Weihnachts-Shows, bevor die Gruppe Ende der 90er-Jahre auseinanderging und nun, nach 40 Jahren, pünktlich zum Jubiläum in Originalbesetzung im Westwerk wieder aufeinandertrifft! Eine große kleine Sensation.
Detlef Diederichsen voc, g
(Die Zimmermänner, Robert Forster Band)
Folke Jensen g
(Ledernacken, Tilman Rossmy Quartett)
Marc Zimmermann b
(The Punkles, Aeronauten)
Hans-Hinrich Thedens fiddle, g, voc
(Andreas Dorau, Chateau Neuf Spelemannslag)
Christian Kellersmann sax, voc
(Die Zimmermänner, Die Doraus & Die Marinas)
Paul Nemitz keyb
(Ledernacken, Bigband der Bundeswehr)
Matthias Strzoda dr, voc
(Rocko Schamoni, The Go-Betweens, Die Antwort)