kunstlabor #19Workshop und Ausstellung 27. März bis 1. April 2017

 

Turmbau zu Babel gezogen wird; kleinformatige Aquarellbilder, auf denen der Maler zum Beispiel das Rot der Kaimauer aufgreift. In diesen Fällen war es sehr gut, dass wir einen Guide hatten, der uns etwas über die Kunstwerke sagen konnte, denn die meisten konnten sich bei den abstrakten Kunstwerken fast nichts darunter vorstellen.

Nach der Mittagspause hat jeder die vorbereiteten Kunstwerke den anderen vorgestellt (die Aufgabe war gewesen, ein Lieblingskunstwerk und eins, das man überhaupt nicht mag, herauszusuchen). Dabei stellte sich heraus, dass die Meinung der Schüler zu abstrakter und realistischer Kunst sehr verschieden ist. Danach hatten wir Zeit, erste Entwürfe für unsere eigenen Arbeiten zu machen und diese mit den beiden Projektleitern zu besprechen. Insgesamt war dies ein ruhiger, aber guter Start in die Projektwoche.

Milan Arius

 

Heute, am 27. März 2017, wurde das 19. Kunstlabor in den Deichtorhallen von Sabine Flunker und André Lützen eröffnet. Dieses Mal lehnt sich das Kunstlabor vom Thema an die aktuelle Ausstellung »Elbphilharmonie Revisited« an und deshalb haben wir (die Schüler) eine exklusive Führung durch die Ausstellung von einem Maler bekommen, der in den Deichtorhallen arbeitet.

Die Ausstellung ist sehr vielfältig, es gibt viele ausstellende Künstler und ganz unterschiedliche Ansätze zum Thema: Candida Höfer zeigt eine Serie von Architekturfotografien, welche einer Hommage an die Elbphilharmonie gleichen. Ein ganz konkreter Ansatz zum Bauwerk. Auf ihren Bildern ist das Gebäude sehr
schön abgebildet. Schön, kühl und menschenleer – es wirkt fast unwirklich. Andere Künstler arbeiteten eher abstrakt: eine Rauminstallation mit weißen Wandelementen in Anlehnung an
The White Cube, der in dem Fall demontiert wird; eine Arbeit zum sprachlichen Kontext der vielen unterschiedlichen Nationen von Arbeitern und Besuchern, bei der auch eine Verbindungslinie zum