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Der Balken im Auge.
Der Balken im Auge.






Außenaktion und Installation auf der Plattform der Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall,
im Rahmen von »Open Museum/Baltic Raw«
Eröffnung: Donnerstag, 23. August 2012
Installation/Programm bis 2. September 2012

»Westwerk World Expedition«
Der 24. Juli 2012 war einer der wenigen richtig heißen Tage in diesem Sommer. Trotzdem öffnete sich morgens kurz nach zehn das schwere Tor und eine Gruppe Westwerk trug unser heimliches Wahrzeichen hinaus, den über 250 Jahre alten massiven Eichenbalken, der sonst »müden Kunstärschen« als Ruhepol dient. Die Schnecke Westwerk verließ ihr Haus und begab sich zu einem ihrer seltenen Außeneinsätze. Unter sengender Sonne und vorbei an staunenden und kopfschüttelnden Passanten schleppten die Frauen und Männer vom Westwerk den Balken zur Plattform zwischen Kunsthalle und Galerie der Gegenwart. Diese Aktion wurde vom Künstler Bertolt Hering gefilmt, das Ergebnis ist wie der Balken selbst fast auf den Tag einen Monat später als Teil unserer Selbstinszenierung bei »Open Museum« zu sehen – und stellt Westwerks Lust an künstlerischer Aktion genauso zur Disposition wie Perspektiven und Fragen von Jugend, Alter, Johannistrieb, Heimat und Fernweh.
Weiter im Programm:
Eröffnung: Donnerstag, 23. August 2012
Premiere des »Balkenfilms« von Bertolt Hering,
Konzert »Unfreundlich«
ab Samstag, 25. August 2012:
»Walls of Drinks« – die Geschichte des
Westwerks mit Blick auf seine Getränkelisten« von Chris Zander
Donnerstag, 30. August 2012:
Film »Elbverflachung (Flüsse high, Berge low)« von Tobias Levin und Gwendolin May mit Jonas Hinnerkort
Es gibt viele gute Gründe, einen Fluss nicht tiefer zu machen als er ist. Die Tiere des Gewässers können sich in der Strömung halten. Die Stadt am Fluss wird nicht von zu großen Schiffen und wohlhabenden Arschgeigen erreicht. Die Mieten können sinken. Und selbst die Reichen an den Hängen des Flusses können sich darauf verlassen, dass ihre Villen nicht in die Tiefe rutschen. Zumindest nicht so. Tobias Levin, Gwendolin May und Jonas Hinnerkort schlagen mit ihrem Kurzfilm ein Szenario des bürgerlichen Widerstands gegen die Elbvertiefung vor. Ain’t no river high enough.
Freitag, 31. August 2012:
Praktische Übung/Vortrag »Farbwahrnehmung im Außenraum«/»Die Stadt und das Gelbe« von Bertolt Hering; Vortrag »Fliegende Bauten« von Michael Baltzer
Samstag, 1. September 2012:
»Das Brockmann-Haus« – Malerei von Britta Lembke, Otis Dusör und Jürgen Brockmann; Musikperformance von »The Heffels«, mit Carsten Dane, Christoph Meier, Stefan Persson und Jürgen Brockmann
Sonntag, 2. September 2012:
Performance, Projektion, Konzert: »Gewuchs und Niedervolthoudini«