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Keep Hamburg Wet.
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Eröffnung: Donnerstag, 22. April 2010
Ausstellung: 23. bis 30. April 2010
Nora May Klumpp & Maria Tobiassen
»Noodle-Formationen —
Antwort der Körper«
Beim Projekt »Noodle-Formationen« handelt es sich um eine gemeinschaftliche Arbeit der Künstlerinnen Nora May Klumpp und Maria Tobiassen. Insgesamt entstanden in dem kooperativen Arbeitsprozess sechs verschiedene Skulpturentypen, allesamt aus dem Aquafitnessgerät »Poolnoodle«, einem ca. 1,60 Meter langem Polyethylenschlauch.
Ähnlich wie die Werkstücke von Franz Erhard Walthers 1. Werksatz sind alle Objekte so konzipiert, dass sie be- oder besser genutzt werden können. Je nachdem ob sich die Rezipienten als Betrachter oder Handelnde verstehen, können die Objekte als Minimal-Skulpturen und Readymades wahrgenommen oder eben als Kostüme bzw. Schwimm- und Sportgeräte erlebt werden.
Die Erprobung der Objekte im Schwimmbad lotet auf humorvolle Weise aus, inwieweit aus alltäglichen tatsächlich ästhetische Erfahrungen werden können und ob künstlerische Praxis auch jenseits von Atelier, Galerie und Museum möglich sein kann. Die individuelle Erfahrung mit dem (ästhetischen) Objekt spielt dabei eine ebenso große Rolle wie der Austausch mit den anderen Teilnehmern. In diesem wechselseitigen Prozess fungiert die Poolnoodle als mediales Verbindungselement zwischen white und wet cube, so dass auch konzeptionelle und theoretische Aspekte des Projekts keine trockene Angelegenheit bleiben.