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Double feature.
Double feature.
»Mami, was ist denn Liebe?«
Der Wahnsinn und die Liebe — verschlüsselt in
Blumenmustern,Wolken und kreisrunden Formen
»Mami, was ist denn Liebe?“ von Silja Ritter ist eine beunruhigende Ausstellung. Ihre Bilder lösen einen leichten Schwindel aus und offenbaren mutig die bittere Süße des Lebens mit seiner innewohnenden Ironie.
»Auf einem Bild möchte ich jede Möglichkeit sehen, bevor ich mich entscheide.« Ihre Arbeitsweise ist intuitiv und prozessorientiert. Ein bisschen Action Painting, ein bisschen Pop, ein bisschen Dekoration. In einem offenen, spielerischen Prozess verbindet Sie freie malerische Gebilde und Grundformen, Elemente der Comicästhetik, Ornamente und Schriftzeichen zu komplexen Kompositionen.
Silja Ritter & André Wnendt
Eröffnung: Donnerstag, 18. Februar 2010
Ausstellung: 19. bis 28. Februar 2010
Zur Eröffnung ab 21 Uhr spielte die Band Passierzettel frei improvisierte psychedelectronische Songs.
»Ruinale Menue I«
Leichte All-over-Fiktion in psychosozialem Basilikummantel, auf quasi feinstofflichem Aurenmousse an angetrashtem Subsorbet à la Tzunamos Existenzos
Die Arbeitsweise von André Wnendt konstruiert und dekonstruiert die klassischen Malereithemen wie Landschaftsmalerei oder Historienbild durch Mimesis, psychosituative Gegenwartsbefragung oder crossover-sampling etc. So wird im besten Falle eine Suche oder eine Mehrwertproportionalität generiert, die in den Befragungsrissen zum Trigger von Verhältnis Sehen-Fühlen-Denken-Wünschen und umgekehrt werden kann. Vielleicht sogar eine Transzendenz der Bezüglichkeit auf »Abgehbasis«.