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    <title>Das Jahr 2009</title>
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    <description>Dank Web 2.0 schon heute der Jahresrückblick. Ab Januar wird wieder lückenlos archiviert. Sollte die Betreiber dieser Seiten ein Zustand ereilen, den Langeweile zu nennen nicht unehrlich wäre, so ist geplant, diesem mit der rückwirkenden Archivierung bis mindestens 2007 zu begegnen. — Apropos Vergangenheit: Wer in unserem Archiv zwischen 2002 und 2006 stöbern möchte, kann dies auf unbestimmte Zeit noch auf unseren alten Seiten tun …</description>
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      <title>5 Jahre All rock’n’roll speeds up records</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Dec 2009 20:00:58 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/12/12_5_Jahre_All_rocknroll_speeds_up_records_files/Gala-Plakat_04-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object000_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Live:&lt;br/&gt;Bessere Zeiten&lt;br/&gt;Tripping the Light Fantastic&lt;br/&gt;Bustapanso&lt;br/&gt;Uns&lt;br/&gt;Radio Ados&lt;br/&gt;Vijftigjanuari&lt;br/&gt;Ofen 8&lt;br/&gt;Will Budberry&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das in Hamburg beheimatete Plattenlabel All rock’n’roll speeds up records ist in den vergangenen fünf Jahren vor allem mit einigen interessanten Veröffentlichungen aus den Seitenstraßen des Hambuger Pop aufgefallen (Bessere Zeiten, Tripping the Light Fantastic u.a.). Dass All rock’n’roll speeds up records jedoch weitaus mehr repräsentiert, als die genannten Tonträger, spiegelt die heute im Westwerk stattfindende Geburtstagsgala wider. So wird neben zahlreichen Musikern und Bands aus dem engeren und weiteren Labelumfeld auch künstlerisches Schaffen jenseits der Musik geboten. Gleichzeitig soll die Gala nicht nur eine Nabelschau angesammelten und übrig gebliebenen Materials sein, sondern vor allem auch eine Gelegenheit für Begleiter und Anhänger der ersten Stunde sowie Neugierige bieten, mit All rock’n’roll speeds up records das fünfjährige Bestehen ausgiebig zu feiern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Neben den teils schon veröffentlichten, teils assoziierten Labelbands werden illustre Gäste erwartet. So hat sich die Berliner Band Uns (Teile von Ex-Kate Mosh/Siva) ebenso wenig zwei Mal bitten lassen wie Vijftigjanuari aus Amsterdam und die beste Elektronik-Musik-Band der Stadt, Bustapanso.</description>
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      <title>Martin Werthmann</title>
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      <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 19:00:56 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/12/11_Martin_Werthmann_files/Westwerkpostkarte-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object017_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:381px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Weltplanungsbüro #001«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Martin Werthmann erzählt in neuen großformatigen Holzschnitten von Fröschen, Fischen und Hubschraubern. Die Installation aus Skulpturen im Raum der Ausstellung setzt sich im Bildraum der Drucke fort. Seine spielerisch gebauten Welten fragen nach Vergleichbarkeit, Bezügen und Gültigkeit zwischen den einzelnen Elementen. Aus dem Scheitern der Analyse der Wirklichkeit erwächst eine zynisch romantische Welt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schaffen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Martin Werthmann wird oft von dem – im weitesten Sinne – Mangelhaften, dem Fehlerhaften angezogen. Besonders eindrücklich tritt diese Faszination zutage bei den Hunde-Skulpturen, die seit 2006 entstehen. Nur auf den allerersten Blick wirken diese Hunde wie Stofftiere, schon der zweite Blick offenbart einigermaßen verstörende Mängel: nicht nur fehlen dem Hund jeweils Ohren, Augen und Maul, er hat auch nur drei Beine – eines der Hinterbeine wurde ihm anscheinend gewaltsam ausgerissen. Zumeist aus in Wachs getauchter Baumwolle bestehend, sind die Hunde von ambivalenter Materialität: einerseits nachgiebig und weich, andererseits durch das Wachs mit einer abweisenden Schicht versiegelt, die nur durch die klaffende Wunde an Stelle des ausgerissenen Beins aufgebrochen ist, aus der die Füllung quillt. &lt;br/&gt;     Der Künstler verweist im Zusammenhang mit seinen Hunde-Skulpturen auf Samuel Becketts Einakter »Endspiel« (1957), in dem ein schwarzer Plüschhund vorkommt, dem ein Bein fehlt. Dieser jedoch wird in dem Stück als »noch nicht fertig« bezeichnet. Ließe sich daraus folgern, dass Martin Werthmanns Hund auch noch auf seine Vollendung wartet? Kaum. Denn es gibt ihn in vielfacher Ausführung und nicht zuletzt sogar in Blei gegossen (»o.T. (Bleihund)«, 2006) – untrügliche Zeichen für sein Vollendetsein und dafür, dass es der vermeintliche Makel der Dreibeinigkeit sein könnte, der den Künstler hier interessiert. Oder ist es das Fehlen selbst, dem hier eine Form gegeben wird? Vieles spricht dafür, denn bei der Betrachtung von Werthmanns Werk fällt auf, dass das Fehlen, die Abwesenheit von etwas – oder von jemandem – immer wieder im Zentrum seiner Arbeiten steht: der unbesetzte Schreibtisch, der nicht nur den Sitz des Denkers anzeigt, sondern im Zusammenhang mit der Ausstellung gleichsam als Altar positioniert ist, dahinter der leere Stuhl als Zeichen der Abwesenheit des Planers, des »Kopf des Ganzen«, das bekrönte Schaf, das, auf ein Rollbrett geschraubt und ohne Herde Macht und Ohnmacht zugleich in sich verkörpert, und schließlich das – freilich im konventionellen Sinne unspielbare – Schachspiel ohne Spieler. Innerhalb dieses laborartigen Settings treten an die Stelle des abwesenden Menschen oder Gegenstandes unterschiedlichste Dinge: eine Frage, ein Vakuum, ein Erklärungsversuch, vielleicht ein Hinweis.&lt;br/&gt;     Jedes von Martin Werthmanns Werken kann hier als Beitrag zu einer andauernden Diskussion zwischen dem Künstler und der Welt gelesen werden. Dies drückt sich ebenso in der aktuellen Ausstellung aus, in der Werthmann auf selbstgefertigten Sockeln, die auch als Transportkisten oder Regale dienen, nicht nur vollende Arbeiten wie die energiegeladenen - und darum folgerichtig mit einer Steckdose versehenen – Bleiskulpuren (Zornspeicher, 2008), zeigt, sondern daneben auch Bestandteile seines alltäglichen Lebens wie den Herd mit Kochtopf (zugleich Verweis auf den Künstler als Alchemist in seinem Labor) und darüber hängender Beuys-Grafik. – Das Prozesshafte des künstlerischen Denkens und Schaffens, die Notwendigkeit des pausenlosen neuen Verhandelns von Ideen und Fragestellungen wird in diesem unhierarchischen Nebeneinander besonders evident und als etwas Gegebenes deklariert.&lt;br/&gt;     Seine Gewissheit um die Endlosigkeit dieses »Verhandelns« drückt sich nicht zuletzt in Werthmanns Interesse für zirkuläre Bewegungen aus, so beispielsweise in der Installation »Panzer auf Laufband« (2008), bei der sich ein kleines Panzermodell auf einem Fitnessgerät abmüht. Räder, Strudel und Rollen gehören ebenfalls zum Formenrepertoire des Künstlers –jedoch: der Panzer kommt trotz ununterbrochener Anstrengung auf dem Laufband nicht von der Stelle, und das Schaf (»Das tote Leitschaf«, 2008) kann sich nicht aus eigener Kraft auf dem Rollbrett fortbewegen. Weder technische Ausstattung noch die Insignien der Macht ermöglichen ein Vorwärtskommen.&lt;br/&gt;     Wie ein Kommentar zu seiner künstlerischen Herangehensweise wirkt Werthmanns Video »Parlament« von 2007, in dem die manchmal lebhaften, manchmal zähen Debatten britischer Abgeordneter zu sehen und zu hören sind. Das Parlament dort, das Atelier hier – dort wie hier muss die Wirklichkeit (oder was immer wir dafür halten) stets neu erörtert, debattiert und definiert werden. Und weil Martin Werthmann Bildhauer ist mit einer starken und in seinen Werken stets deutlichen Faszination für die Beschaffenheit und Ambivalenz von Material, sind seine Beiträge zu dieser Debatte visueller, plastischer, haptischer Natur. Ganz gleich jedoch, in welcher Form sie geführt wird, am Ende einer jeden Debatte muss eine Entscheidung stehen – die jederzeit angefochten werden kann. Von allen. Nicht zuletzt vom Sieger der Debatte selbst.&lt;br/&gt;     Dr. Barbara Josefa Scheuermann&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Martin Werthmann:&lt;br/&gt;Geboren 1982 in Gießen.&lt;br/&gt;Lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin.</description>
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      <title>Anthony Coleman</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:00:17 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/11/27_Anthony_Coleman_files/Anthony_Coleman_3-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object000_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der New Yorker Komponist und Keyboarder/Pianist, der auch mit solch illustren Kollegen wie John Zorn, Marc Ribot, Dave Douglas, David Krakauer oder Joey Baron gepielt hat, präsentiert im Westwerk »Freakish«, seine neueste CD bei Tzadik, dem New Yorker Label von John Zorn. Das Konzert ist eine Hommage an die Musik von Jelly Roll Morton, dessen unvergesslich rhythmische und melodische Songs ihn vielleicht zum ersten Jazz-Komponisten des 20. Jahrhunderts gemacht haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Anthony Coleman war mehrmals Gast in Hamburg, immer seine liebste Station in Deutschland, ob solo oder mit einem seiner Trios (Los Professionales bzw. Sephardic Tinge). Seine passionierten, geistreich-aufmüpfigen und schräg-humorvollen Kompositionen und Improvisationen um Themen und Songs aus Jelly Rolls Repertoire jagen kreuz und quer durch die heftigen und ansteckenden Gefilde von Ragtime, Boogie und Latin, und drohen somit dieses Konzert zu einem der musikalischen Highlights des Jahres 2009 zu machen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn Anthony Coleman von John Zorn regelrecht gedrängt wurde, mit dieser zweiten Piano-Hommage (nach Gebirtig) ins Studio zu gehen und sie bei ihm rauszubringen, dann muss was dran sein …</description>
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      <title>Reading Room</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 20:00:17 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/11/27_Reading_Room_files/Bildagentur-Schwimmer-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object004_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Bild-Agentur Schwimmer«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sibylle Hofter (Berlin) stellt ihr Projekt vor, als Künstlerin eine Bild-Agentur aufzubauen. Die Agentur Schwimmer orientiert sich an nachrichtenüblichen Themen wie Staatsbesuchen, Städteporträts oder Wirtschaftsereignissen. Doch gründet sie in Überlegungen, durch die sie zu einem Modell für den öffentlichen Nachrichtenproduktionsraum »Agentur« wird. Schwimmer befindet sich noch in einer konstituierenden Phase, in der durchaus auch kritische Stellungnahmen willkommen sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Anschluss projizieren wir aus gegebenem Anlass die Videos »Belleville« (2009) von Biro Beograd und »Partisan Songspiel — Belgrade Story« (2009) von Chto delat.</description>
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      <title>Johannes Ulrich Kubiak</title>
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      <pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:00:07 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/11/26_Johannes_Ulrich_Kubiak_files/YESNOYES-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object073_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:280px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Season«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Malerei&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;»Meine Damen und Herren,&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;von einem Feuerwerk der Farbe zu sprechen mag abgeschmackt klingen und ich möchte Ihnen diese Phrase auch nicht als der Weisheit letzten Schluss aufdrängen, aber als erster Eindruck von der schier bengalisch-explosiven Farbigkeit, die uns hier umgibt, will sich das Wort aufdrängen und ich gebe ihm nach. Freilich wäre es dumm, dabei stehen zu bleiben. Das sage nicht ich, das sagen die Bilder selbst, die den Blick des Betrachters zu sich hinziehen, auch — oder gerade weil — sie eine Einladung auf heißen Boden, hitziges Gelände, gefährliches Terrain versprechen. Auf den ersten Blick, wohlgemerkt. Sie ziehen den Betrachter über eine Schwelle, man spürt den Übertritt; nicht nur die großen Formate, auch die kleineren tun das; es ist eine Eigenart dieser Bilder.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dabei entwickeln sie keinen Sog in die Raumtiefe, vielmehr lassen sie den Blick auf der Fläche gleiten, sind eher wie Landkarten zu lesen, als dass sie Zentralperspektive vortäuschen. Alles in ihnen scheint in den Vordergrund, an die Oberfläche zu drängen, ohne dass klar würde, aus welchen Hintergründen oder Tiefen das heraufkommt. Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Vergleich der Originale mit den Abbildungen im Katalog. Vermutlich allein durch die Verkleinerung, denn an der Qualität der Reproduktionen kann es nicht liegen, auch nicht an der Unmöglichkeit der Fotografie, die Rauheit der Fläche herzustellen, vermutlich also allein durch die Verkleinerung geht eine Schicht im Bildeindruck verloren. Es ist nicht die Aura. Es ist — ich habe mich gefragt, was es ist — die Qualität des körperlichen Gegenübers, die auch eine inhaltliche Bedeutung hat …«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hans Brinkmann, 2007</description>
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      <title>Potato Fritz</title>
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      <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 21:00:50 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/11/21_Potato_Fritz_files/Basis-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object032_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:367px; height:182px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Heute abend feierte POTATO FRITZ Geburtstag. Den 15ten. Als Gäste waren im Westwerk SPOILED NIKITA (zum ersten Mal in Hamburg) und GORGES (ex-ENIAC und Tschilp) sowie VJ WASTED und FITNESS am Start.</description>
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      <title>Klaus Becker</title>
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      <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:00:13 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/11/12_Klaus_Becker_files/westwerk_kb091112sRGB150-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object033_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:182px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Arbeit an der Form«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Stein- und Bronzeskulpturen, Zeichnungen, Fotoarbeiten&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bis vor kurzem habe ich (mit einem Gefühl von Unklarheit) meine Arbeiten der letzten Jahre als »künstlerisches Arbeiten« oder »forschen mit künstlerischen Mitteln« bezeichnet. Heute habe ich gelernt zu unterscheiden und begriffen, dass meine Arbeiten immer einem tiefer liegendem Prinzip galten: der »Form«. Heute kann ich sagen »ich erforsche Form« und »ich arbeite an der Form«.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zu diesem Erkentnissschritt verhalf war mir das Buch Laws of Form von George Spencer Brown. Form ist hier der Anfang von Allem, ein Prinzip, welches noch vor der Kunst liegt. Es geht um die Entstehung eines Universums aus dem Nichts durch eine Unterscheidung. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht deshalb Felix Lau, der Autor des Buches Die Form der Paradoxie, zu den Laws of Form von George Spencer Brown.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der Ausstellung zeige ich unter anderem fünf geometrische Formen aus Stein (Durchmesser 18 cm) und fünf Abwicklungen der Steinoberflächen aus Bronze. Die Skulpturen bilden das Zentrum des Ausstellungsraums, sie werden begleitet von Zeichnungen, Drucken, Steinabreibungen aus Kupferblech und Fotografien.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klaus Becker, 2009&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Arbeit an der Form&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alles was ist, ist in der Form. Indem wir geboren werden, werden wir unterschieden aus dem formlosen Ganzen, der formlosen Leere, dem formlosen Alles, dem formlosen Nichts und treten ein in die Form. Wir werden jedoch nie vollkommen vom Ganzen getrennt. Trotz der Unterscheidung bleibt das formlose Ganze ein Teil der Form. Diesen Hintergrund der Form spüren wir als das Geistige. So bleibt Form formlos und wandelbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Form ist Trägheit. Form möchte bleiben, wie sie ist. Die träge, starre Form ist Vergangenheit, ist Spur, ist Gerüst, ist Skelett. Wir brauchen die Trägheit der Form um uns in der Form zu halten. So gesehen ist sie ein Segen, aber sie ist Vergangenheit. Die träge Form will sich erhalten und reagiert mit Angst auf die Veränderungen, die uns die Rufe aus der Zukunft ankündigen. So ist Kampf die Reaktion der trägen Form auf Veränderung. Sie glaubt, sie müsse festhalten an dem was ist, und kämpft um ihren Erhalt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Form ist Wandlung. Die Zukunft ruft und die Form will sich wandeln. Die Ursachen der Wirkungen liegen nicht in der Vergangenheit, sondern in den Möglichkeiten der Zukunft. Die Form in der Wandlung spürt die Möglichkeiten der lebendigen Zukunft. In der Wandlung ist Freude die Reaktion der Form auf Veränderungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Form ist Schwingung. Die Möglichkeiten der Zukunft rufen und versetzen die Form in Schwingung. Die starre Form würde unter den Rufen der Zukunft zerspringen. Deshalb schwingt die lebendige, gegenwärtige Form, denn nur wenn sie schwingt, zerbricht sie nicht. Schwingung erhält die träge Form. Halten wir fest und bleiben in der Trägheit, spüren wir die Schwingung als Angst. Lassen wir los und gehen in die Wandlung, spüren wir die Schwingung als Zuversicht und Freude. Indem wir schwingen, horchen wir. Horchen in der Stille ist Gegenwärtigkeit. Diese Gegenwärtigkeit spüren wir als Freude. Das ist der kreatürliche, schöpferische Moment der Gegenwart. Indem wir in der Stille horchen, findet Form ihren Weg mit Freude, ohne Kampf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alles, was wir denken können, alle Pläne, alle Ziele, die wir uns ausdenken, sind Ergebnisse unserer Erfahrungen und der Fakten der Vergangenheit, des schon gestorbenen. Dagegen die Möglichkeiten, die wir nicht denken können, weil wir sie noch nicht kennen, sind gespeist aus der Zukunft, vom Leben. Es gilt, auf das Klingen der Zukunft zu horchen und so die Möglichkeiten zu finden, die wir nicht denken können, die wir aber fühlen, dass sie da sind, obwohl sie noch nicht da sind. Wir sind diejenigen, die sie in die Form bringen können. Dies ist unsere Aufgabe und Verantwortung. Den Ruf der Zukunft zu hören ohne zu denken ist der kreatürliche Moment der Gegenwart. So entsteht aus dem Nichts neue, ungedachte Form. Dabei müssen wir nicht kämpfen, nur Stille erzeugen und Horchen auf die Eingebung aus der Zukunft. Der angstfreie, freigebige, umherschweifende Geist ist gegenwärtig und kann die neue Form empfangen. Das ist auch das, was wir mit Freiheit meinen: angstfreies Horchen. In den Momenten, in denen wir ohne Angst horchen, spüren wir Freude. Wir lieben den kreatürlichen Moment der Gegenwart, weil wir in ihm frei sind und Freude fühlen. Arbeit an der Form ist dieses Horchen in der Stille.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das ist die wirkliche Arbeit: nichts tun. Alles andere ist Geschwätz.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Erzeugung der Stille erfordert Kraft und Konzentration. Wir übertönen lieber den Ruf der Zukunft mit Geschwätz, als auf ihn zu horchen. So laufen wir Gefahr, unser Leben im Geschwätz zu vertun. Viele Menschen spüren das, deshalb lieben sie die Kunst, denn Kunst wird in der konzentrierten, angstfreien Stille geboren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klaus Becker, 2009</description>
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      <title>Manuel Zonouzi</title>
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      <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 19:00:10 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/10/30_Manuel_Zonouzi_files/Liebe5.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object900.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Vom Umstand zum Zustand«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aquarelle, Skulpturen, Videoperformance&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In einer eigens für Westwerk inszenierten Werkschau zeigt Manuel Zonouzi aktuelle Arbeiten, kombiniert mit denen aus den letzten zehn Jahren. Kern der Ausstellung ist die abstrahierte Kulisse der Szene-Bar 439 im Schanzenviertel. Auf installierten Wänden bestimmen vier Großaquarelle, die existentiellen Grundbegriffe »Krankheit«, »Familie«, »Liebe«, »Arbeit« thematisieren, den Binnenraum. Drumherum werden kleinformatige Aquarellserien ausgebreitet. Skulpturen und Kostüme verweisen in komplexer Verschränkung auf die weiteren Medien Performance und Video, die in der Westwerk-Bar projiziert werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Manuel Zonouzi, geboren 1964 in Hamburg, 1987—1993 Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg bei B. J. Blume, lebt und arbeitet in Hamburg.</description>
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      <title>SHOKEI &amp; PATTERNS</title>
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      <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 21:00:47 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/10/24_SHOKEI_%26_PATTERNS_files/Flyer_patterns_shokei-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object000_6.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:335px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Das in der Zwischenzeit zum Quartett gewordene Trio aus Würzburg macht eben gute Musik. Markenzeichen sind ein oft trockener, aber immer rockender Bass, der hier auch wesentlich mehr zur Geltung kommt als bei manch anderen Bands. Dazu einfache, aber sehr kreative Gitarrenarbeit und ebenso minimalistisches Schlagzeug-Gebimmel. Begleitet wird das von unterschiedlichen Percussion-Instrumenten, die für Abwechslung sorgen. Außerdem gibt’s vierfachen Gesang auf die Ohren, allerdings meistens eher gesprochen oder gerufen denn tatsächlich gesungen. Viele Referenzbands fallen einem nicht ein, aber diese können dafür nicht mehr für sich sprechen: Fugazi, Shellac, Shipping News. Außerdem trinken Shokei auf Tour mehr als Rawside — nachweislich!</description>
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      <title>VeronesiHöpflinger</title>
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      <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 19:00:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/10/16_VeronesiHopflinger_files/VeronesiHopflinger_Filmstill_02-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object001_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:291px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Die Farben der Gedanken«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Multimediainstallation&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Künstlerduo VeronesiHöpflinger präsentiert erstmals ihr aus einem Film und mehreren Installationen bestehende Werk »Die Farben der Gedanken«.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Während acht Jahren arbeitete das Schweizer Künstlerpaar am Film, welcher denselben Titel trägt, wie das Gesamtwerk. Mit dieser Arbeit wollen Vera Veronesi und Daniel Höpflinger die verschiedenen Facetten von Menschen aufzeigen und haben 13 unterschiedliche Personen gebeten, zur Frage »Wie bist Du, Mensch?« ein Film- oder Tondokument herzustellen. Dieselben Personen wurden in einem zweiten Schritt von VeronesiHöpflinger im Alltag begleitet und porträtiert. Der Film und die Multimediainstallationen verbinden diese beiden Elemente und versuchen letztlich, das Wesen dieser Menschen zu erfassen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Künstlerduo hat aus über 3.000 Minuten Filmmaterial einen 90 Minuten dauernden Kinofilm geschaffen, welcher es erlaubt, einen Blick auf das Wesen dieser 13 Personen zu werfen. In den Installationen sind sechs Personen noch detaillierter und ausführlicher dargestellt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit 1992 arbeiten die beiden Zürcher Künstler zusammen an ihrer künstlerischen Langzeitstudie mit dem Übertitel »Wie bist Du, Mensch?«. Darin wird die Individualität, die Gedankenwelt und Seelenlandschaft des Menschen behandelt. Den ersten Teil haben sie im Jahr 2000 fertig gestellt. Dabei haben sie Menschen in ihr Atelier eingeladen und diese Personen anhand verschiedener Medien, wie beispielsweise Fotografie oder Malerei, porträtiert. Im aktuellen zweiten Teil waren VeronesiHöpflinger zu Besuch bei verschiedenen Personen und haben diese in ihrem täglichen Umfeld erlebt und beobachtet.</description>
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      <title>Jeff Platz&#13;European Quartett</title>
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      <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 21:00:45 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/10/12_Jeff_PlatzEuropean_Quartett_files/platz-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object000_7.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der Amerikaner Jeff Platz zählt zu den interessantesten und renommiertesten Gitarristen und Komponisten des zeitgenössischen Jazz. Zahlreiche Plattenaufnahmen, darunter ausgezeichnete Alben mit dem »Jeff Platz Quartett« und »Skull Session« wurden von führenden Medien der internationalen Jazzszene wohlwollend besprochen. Jeff Platz veröffentlicht momentan bei Skycab, einem deutschen Label, und ist im Herbst zum wiederholten Mal in Europa, um große Jazzfestivals und kleinere Venues zu bespielen.</description>
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      <title>Jeong-Eun Lee</title>
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      <pubDate>Thu, 1 Oct 2009 19:00:14 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/10/1_Jeong-Eun_Lee_files/JeongEunLee_Vorderseite-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object128_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:182px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Expedition in den Alltag 1995—2009«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bilder, Installation und Videoprojektion&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Arbeiten der 1969 in Seoul in Süd-Korea geborenen und zwischen Asien und Europa pendelnden Künstlerin Jeong-Eun Lee umkreisen die Thematiken des Reisens, der Passage und die hiermit verbundene andere Art der Wahrnehmung der Welt sowie das Phänomen der Erinnerung. Ihre Reisen, die die Basis für ihre künstlerische Arbeit bilden, gelten nicht von vornherein der Neugier nach außergewöhnlich sensationellen Erlebnissen und exotischen Attraktionen, sondern gestalten sich vielmehr als Feldforschung, sie selbst spricht von »Expeditionen des Alltäglichen«. Dem Prozess des Erinnerns vesucht sie eine bildnerische Form zu verleihen, das Wesen der Zeit in eine optische Erscheinung zu fassen. Als Mal- und Projektionsfläche für die Zeichnungen, Pläne, schriftlichen Notizen und Videoprojektionen ihrer Reiseerinnerungen dienen ihr zu einem Fries aneinandergereihte schmale Holzstäbe.&lt;br/&gt;Jeong-Eun Lee studierte 1988 bis 1992 an der Hongik Kunstakademie in Seoul. Es folgte ein Studium der freien Kunst an der HfBK Hamburg, das sie 2004 mit dem Diplom abschloss. Ihre Arbeiten wurden durch zahlreiche Stipendien gefördert und in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen überwiegend in Deutschland und Korea gezeigt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Ausstellung wird unterstützt von der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, der Karin Abt-Straubinger Stiftung und der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea in Deutschland.</description>
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      <title>Maria Fisahn</title>
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      <pubDate>Thu, 17 Sep 2009 19:00:17 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/9/17_Maria_Fisahn_files/Kindraum.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object905_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:303px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Biografischer Raum — Öffnung der Archive II«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Maria Fisahn, Malerin, Filmemacherin, Performerin, Regisseurin des »Festes der rothaarigen Frauen« in der Hamburger Kunsthalle, Kuratorin, Mitbegründerin des Künstlerhauses Weidenallee Hamburg. Bekannt sind ihre legendären Performances mit Kichererbsen, Dattelkernen und tanzenden Pigmenten auf Klangmembranen. Mit ihren erfundenen Währungen, die sie seit 1993 als Tauschwerte in Umlauf gebracht hat, hat sie an zahlreichen internationalen Ausstellungen teilgenommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jetzt öffnet sie ein weiteres Archiv im Westwerk. Im biografischen Raum als Spielraum und experimentellem Feld zeigt Maria Fisahn eine Auswahl neuer und bisher nicht veröffentlichter Arbeiten: Malerei, fotografische Transferdrucke, die Geldarbeiten »Meine Geldbiografie«, Filme, Objekte und aufgeladene Fundstücke. Als begehbare Ordnung angelegt entwickeln sich im biografischen Raum Erinnerungsspuren in Resonanz mit der Gegenwart. Konditionierungen durch Religion, Jahrzehnt und Kunstbegriff können sichtbar und erfahrbar werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zeitgleich, bis zum 11.10.2009, ist Maria Fisahns »Erdbeermuseum« im Staatlichen Museum Schwerin (Schwerin, Alter Garten 3, &lt;a href=&quot;http://www.museum-schwerin.de/&quot;&gt;www.museum-schwerin.de&lt;/a&gt;) ausgestellt. Im Katalog »Vom Blumenbild zum digitalen Garten« ist ein Beitrag erschienen, ca. 27 Abbildungen und ein Text von Belinda Grace Gardner »Zwischen Eros und Thanatos/Kreislauf des Werdens und Vergehens in Maria Fisahns Erdbeermuseum«.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Maria Fisahn, 1949 geboren in Geldern, 1968–1974 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Joseph Beuys, Meisterschülerin von Gerhard Richter, seit 1977 in Hamburg.</description>
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      <title>Salon Roxxa</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Sep 2009 20:00:06 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/9/12_Salon_Roxxa_files/Salon_Roxxa_Einladung-1-leveled.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object003_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;Eintrage/2009/9/3_Kiddy_Citny.html&quot;&gt;Kiddy Citny&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ausstellung »Jungbrunnen«&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://kellnerphoto.meinatelier.de/index.php4?do=vita&quot;&gt;Michael Kellner&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Lesung mit Foto-Video-Show&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/sprungatw&quot;&gt;Sprung aus den Wolken&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Musik/Performance – beseelt –&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://mailab.org/salon/jurgenploog/&quot;&gt;Jürgen Ploog&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Lesung&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://mailab.org/salon/milli-zartbitter/&quot;&gt;Milli Zartbitter&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Musik&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://mailab.org/salon/theater-orange-tan-going/&quot;&gt;Theater Orange – Tan Going&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Tanztheater in Fusion mit dem&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://mailab.org/salon/u-boot-orchester/&quot;&gt;U-Boot-Orchester&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Tom Liwa</title>
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      <pubDate>Sat, 5 Sep 2009 21:00:43 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/9/5_Tom_Liwa_files/697-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object001_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der einzigartige, wunderbare, großartige Tom Liwa spielte ein Solokonzert im Westwerk. Wenige Monate nach der Veröffentlichung seines Albums »Eine Liebe Ausschließlich«, das nicht nur zum Besten gehört, was Liwa je veröffentlichte – und das sind inzwischen knapp 20 Alben. Die herbschöne Mischung aus Spiritualität und Ruhrpott hätten sich Joni Mitchell, Bob Dylan und Nick Drake nicht besser ausdenken können. Nicht, wenn sie gewollt hätten.</description>
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      <title>Kiddy Citny</title>
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      <pubDate>Thu, 3 Sep 2009 19:00:43 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/9/3_Kiddy_Citny_files/Kiddy_Citny3-leveled.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object001_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:200px; height:262px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Jungbrunnen«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Malerei&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die 80er Jahre in Berlin: Transit, Intershop, spätes Frühstück irgendwo in der Nähe der Mauer und Kiddy Citnys Malerei ... Unvergessen sind die Herzbilder des Optimisten inmitten der Tristesse der geteilten Stadt. Als Refugium der »Herzlichkeit« wurden seine Mauerbilder beschrieben und per Postkarte und Touristenfoto um die Welt geschickt. Inzwischen hat Citnys Malerei mitsamt der betonschweren Bildträger den Eingang in renommierte Kunstmuseen wie dem Museum of Modern Art in New York gefunden oder wurde als Wahrzeichen an prädestinierten Plätzen wieder aufgestellt. Zusammen mit Thierry Noir gilt Citny als *der* Mauermaler der Westseite.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im September wird ein Querschnitt aus Kiddy Citnys Schaffen im  Westwerk zu sehen sein. Mit ihrem expressiven Strich, den lasziv sich gebärdenden Figuren und ihrer explosiven Farbwahl wirken die Bilder wie Ausschnitte von ungebändigter und positiver Gegenwärtigkeit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als Vertreter des Crossover der 80er Jahre versäumt das Westwerk es nicht, den Hamburgern Kiddy Citny auch als Musiker zu präsentieren: Zusammen mit seiner Band »Sprung aus den Wolken« betritt der Künstler am Samstag, 12. September 2009, im Rahmen von »Salon Roxxa« die Bühne. Dem ein oder anderen mag der Soundtrack von Wim Wenders „Himmel über Berlin“ noch in den Ohren liegen, „Sprung aus den Wolken“ trugen ihren Teil dazu bei.</description>
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      <title>Grit Richter</title>
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      <pubDate>Fri, 21 Aug 2009 19:00:51 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/8/21_Grit_Richter_files/Grit%20Richter_Humphreys%20Ausflug_42x36_2009.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object909.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:327px; height:377px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»PONDOR«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Malerei &amp;amp; Installation&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Grit Richter untersucht in ihren Malereien die Darstellbarkeit von Erinnerung und subjektiver Wahrnehmung. Die Vielschichtigkeit dieser Gedankenprozesse sowie die Unmöglichkeit, diese präzise zu beschreiben, versucht sie mittels mehrdeutbarer Sujets zu verdeutlichen; inszenierte Figur und fiktive Landschaft werden zu einer Bildsprache verwoben, welche sich einer eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Das Narrativ-Erzählerische steht dabei im Hintergrund, es geht vielmehr um die Beschreibung eines Zustandes und darum, das Davor und Danach einer Situation als Nachhall und Erwartung in das Bild zu integrieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Malerei stellt Grit Richter einen Eingriff in die Architektur des Ausstellungsraumes in Form eines Raumbildes gegenüber. Dem Gedanken einer Fortsetzung von Bildideen ins Räumliche folgend, werden dabei Material und Bildträger der Malerei adaptiert und in den Raum übertragen, wobei die Zweidimensionalität des Bildes Teil der räumlichen Inszenierung wird.</description>
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      <title>Wechselplätze – Bildwechsel@Westwerk</title>
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      <pubDate>Sun, 16 Aug 2009 09:02:26 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/8/16_Wechselplatze_Bildwechsel%40Westwerk_files/denkariumlogo_pr_300_sRGB.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object910.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Eine Installation im Format &lt;br/&gt;»Künstlerinnen arbeiten vor Publikum«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Video-Denkarium° mit Videos/Filmen zum Thema&lt;br/&gt;»Experiments in Living«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Workshops mit Nähmaschinen und Samovar, einem Kleidertausch und einer Exkursion nach Worpswede – solange es das noch gibt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bildwechsel arbeitet seit 30 Jahren als Dachverband für Frauen+ Medien/Kultur und Aktionsforum vor dem Hintergrund audiovisueller Archive, Sammlungen und einer Bibliothek. Im Bereich Videoarchiv findet sich ein Panoramablick mit diversen Sammlungen und Aufzeichnungen, zur Zeit über 7.000 Titel. Von Bildwechsel werden Formate entwickelt, mit denen die gesammelten Arbeiten gezeigt, kontextualisiert und archiviert werden können und die weitere Schenkungen anregen sollen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Videofilme altern, bestimmt durch die physikalischen Bedingungen und spezifischen Macken ihres jeweiligen Formates (Spule, Kassette, CD-Rom, DVD – analog/digital) durchlaufen die darauf gespeicherten Videos/Materialien – wie Erinnerungen – subtile Prozesse eines Niedergangs durch verschiedene Transformationen – technisch wie inhaltlich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Video-Denkarium° ist eine Installation zur gleichzeitigen Veranschaulichung der Poesie dieses Verfallsprozesses wie auch Reaktualisierung früher Filme/Videos und der Vermittlung der restaurativen Arbeiten von bildwechsel zur Erhaltung des Zugangs auf audiovisuelle Materialien von Künstlerinnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Achtung: Bitte beachten Sie die zeitnahen Info-Flyer oder aktuelle Infos unter &lt;a href=&quot;http://www.bildwechsel.org/&quot;&gt;www.bildwechsel.org&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.ilovebildwechsel.org/&quot;&gt;www.ilovebildwechsel.org&lt;/a&gt; (engl.). Das Videomuseum von bildwechsel finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://videomuseum.wordpress.com/&quot;&gt;www.videomuseum.wordpress.com&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Graufelder Indien</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 19:00:10 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/7/31_Graufelder_Indien_files/Sabarmati_Riverfront_Project_Ahmedabd_001-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object008_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:182px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.greycharts.net/&quot;&gt;Greycharts India&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mechanismen im indischen Städtebau&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine Veranstaltung von Christoph Fischer im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.architektursommer.de/&quot;&gt;Hamburger Architektursommers 2009&lt;/a&gt; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die dynamisch fortschreitende Urbanisierung im Rahmen des »globalisierten« Indiens der letzten 20 Jahre führt in dessen Metropolen zu extremen Mechanismen der Stadtentwicklung und Stadtbildung. Es sind enorme Maßstabssprünge, die auf Basis der sozialistischen Staatsstruktur durch die Liberalisierung der indischen Marktwirtschaft seit den frühen 90er Jahren ermöglicht wurden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die enorme territoriale und demografische Entwicklung posturbaner Strukturen überspannt städtischen und privaten Raum und durchzieht rhizomhaft die traditionelle Dialektik von Stadt und Land. In diesen Megastädten katalysieren und akzelerieren sich Stadtbildungsprozesse in einer Geschwindigkeit und Deutlichkeit, wie sie in europäischen Städten der Moderne nur ansatzweise vorhanden sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Blick auf die Wirkungsketten der Megastädte dieser Welt, die Gleichzeitigkeit ihrer ambivalenten Stadtgestalt, eröffnet ein großes Feld von Indizien für das Formulieren von Antworten. Die abgängige Vorstellung der Stadt als kollektive und in sich geschlossene Einheit verschiebt sich in eine zeit- und raumabhängige Erscheinung des Städtischen als ein Netzwerk variierender und multipler Perspektiven: Situativ und performativ zugleich, stets neu zerstörend und neu erschaffend – ein Gefüge, welches sich mit formellen Kriterien weder eingrenzen noch erfassen lässt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Ausstellung erzählt von der durch diese generierenden Kräfte entstandenen, heterogenen Stadtgestalt: Von einem widersprüchlichen, in seiner Summe komplementären, grauen Feld städtischer Entwicklung, fernab von gängigen Klischees und Architekturmotiven.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit Bildern zu Ahmedabad, Bengaluru, Chennai, Dehli und Mumbai von Anne-Katrin Fenk, Anand Patel und Christoph Fischer, sowie mit Panoramen zu Hyderabad über die letzten drei Jahre von Susanne Kohte und Peter Gotsch.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Vortragsreihe erläutert in diesen Spannungsfeldern widersprüchliche Wege, gibt Antworten auf Fragen der Strategiemixe und zeigt maßgebliche öffentliche und private Mechanismen zu sichtbaren Zeichen der wirksamen Kräfte aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Schwerpunkte verlagern sich vom politisierten Urbanismus der letzten 30 Jahre (Anne-Katrin Fenk, TU-Berlin) über territoriale Strategien der öffentlichen Hand (Anand Patel, Architekt, Ahmedabad) und ökonomischen Mechanismen des privaten Sektors (Susanne Kohte, Hochschule Luzern) zu urbanen Transformationen im globalen Kontext (Peter Gotsch, Urban Researcher, Karlsruhe).</description>
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      <title>Nils Knott</title>
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      <pubDate>Thu, 9 Jul 2009 19:00:41 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/7/9_Nils_Knott_files/NilsKnott_Silbernes_Ufo.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object912.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:186px; height:280px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Die silberne Stadt«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Installation, Objekte&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Großes Gebastel, fiese Viecher, raumgreifende collagenhafte Szenarien, geschnitzte Figuren, alles dreidimensional. Bei Nils Knott spielen comicartige Charaktere die Hauptrollen. Sowohl als Miniatur wie auch (über)lebensgroß. Gebastelt oder aus Holz geschnitzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Szenarien tragen Titel wie »Verfolgungsjagd mit gigantischer Kunstlederhandtasche« oder »Die neue kugelsichere Anlage«. Kaum ein Gefährt, das hier nicht an Düsenantrieb leidet. Trendfarben nehmen euch in den Arm. Ein Bein findet das andere, zusammen gehen sie die formschlüssige Verbindung suchen. Die Teekanne staunt nicht schlecht, als im Regal nur noch Bremsspuren quietschen. Dann wird ihr warm ums Herz. Selbstredend, dass hier weltbewegende Themen behandelt werden.</description>
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      <title>tschilp</title>
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      <pubDate>Sat, 4 Jul 2009 21:00:59 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/7/4_tschilp_files/releasekonzert_trust-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object023_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:280px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;laden herzlich ein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;wir feiern die veröffentlichung unserer ersten langspielplatte&lt;br/&gt;mit freundlicher unterstützung von anton tornister&lt;br/&gt;und anderen tollen gästen&lt;br/&gt;und einer anschließenden tanzparty&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;* * *&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;we cordially invite you.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;we celebrate the release of our 1st record&lt;br/&gt;supported by anton tornister&lt;br/&gt;and other great guests&lt;br/&gt;and a dance party afterwards</description>
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      <title>»ODRADEK«</title>
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 19:00:07 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/6/25_ODRADEK_files/Odradek_Motiv_Einladungskarte-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object163_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.skrzypek-prefab.com/&quot;&gt;Christian Aberle&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.melusineeichhorn.de/&quot;&gt;Melusine Eichhorn&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Karen Markert&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;»Odradek« ist eine abstrakte Figur aus Franz Kafkas Kurzgeschichte »Die Sorge des Hausvaters«. Er hat die Gestalt einer sternförmigen Zwirnspule und steht hochkant. Er scheint über jede Nützlichkeit erhaben zu sein. Selbst wenn er sich in einem Haus befindet, hält er sich meist in Räumen wie »Flur«, »Treppenhaus«, »Gängen« oder »Dachboden« auf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Karen Markert und Melusine Eichhorn sind in erster Linie Bildhauerinnen, während Christian Aberle zeichnet; der verschwundene, verwunschene, losgelöste Lebensraum Odradeks dient als Grundlage des gemeinsamen Ausstellungskonzepts.</description>
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      <title>Latin &amp; Greek</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 21:00:00 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/6/19_Latin_%26_Greek_files/ruckenduo-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object080_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die sensiblen Songwriter-Zwillinge präsentieren ihr Album »In The Field«. Ihr sympathisch abgebrühtes Quintett folgt unbeirrt und scheinbar mühelos einem elegant geschwungenen Pfad durch Folk, Singalong und Sunshine. Dem Connaisseur hüpft das Herz. So klingt der Sommer.</description>
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      <title>Wlodek Bzowka</title>
      <link>http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/6/12_Wlodek_Bzowka_2.html</link>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 19:00:47 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/6/12_Wlodek_Bzowka_2_files/wlod-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object131_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:182px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;(1979—2007)&lt;br/&gt;»Shhhoooh … white lightnin’«&lt;br/&gt;mit einer Videoinstallation von Charlotte Jaus&lt;br/&gt;Zur Eröffnung spricht Hajo Schiff.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seine letzte Ausstellung zeigte der Hamburger Künstler Wlodek Bzowka im Sommer 2007 im Westwerk. Als er wenige Monate später während eines Arbeitsaufenthaltes in Tokyo im Alter von nur 28 Jahren tödlich verunglückte, endete damit nicht nur das Leben eines einzigartigen, nach wie vor schmerzlich vermissten Menschen, sondern auch eine künstlerische Laufbahn, die gerade erst begonnen hatte und doch schon Vieles versprach. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun erinnert eine Ausstellung an dieses Versprechen und versammelt Werke aus den erstaunlich produktiven letzten Lebensjahren des Künstlers. Zu sehen sind Arbeiten aus der Serie »Rear Window«, in denen Wlodek Bzowka seit 2004 den Charakter des Kunstwerks als »leibhafte Epiphanie«  (Theodor W. Adorno) thematisierte: Im Oszillieren zwischen monochromem Farbraum und virtuos ausgearbeitetem Motiv zeigt sich hier das Wechselspiel von Erscheinen und Verschwinden, von Zeigen und Verbergen, das alle ästhetischen Objekte miteinander teilen. In seiner Diplomarbeit »Fläche und Raum im Quadrat« erweiterte der Künstler dieses Konzept um eine Analyse möglicher Verhältnisse von Malerei und Raum. Seit 2005 beschäftigten den Künstler zunehmend Fragen nach der Möglichkeit einer malerischen Position im Zeitalter des digitalen Bildes. Screenshots aus Computerspielen bildeten das Ausgangsmaterial für eine immer differenzierter werdende Analyse der hybriden Bild- und Formenwelten virtueller Medien. In seiner jüngsten Serie überführte Wlodek Bzowka digitale Bildsequenzen (die eigene Spielfigur im Moment ihres Zerfalls) in stark abstrahierte, farbige Cuttings, die als Kippfiguren erneut das Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit thematisieren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wlodek Bzowka konnte sein letztes, in Tokyo begonnenes Projekt nicht vollenden. Diese Leerstelle wird in der Ausstellung durch eine Arbeit von Charlotte Jaus aufgegriffen, die dem Künstler gewidmet ist. Die Videoinstallation »nippon [reali′ty]« (mit Ton von Claudia Mattai del Moro) zeigt Momentaufnahmen der japanischen Metropole und ist zugleich eine Auseinandersetzung mit Fragen der Wahrnehmung und ihrer Bedingtheit durch kulturelle, emotionale und soziale Prägung. </description>
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      <title>Gesa Lange</title>
      <link>http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/28_Gesa_Lange.html</link>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2009 19:00:13 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/28_Gesa_Lange_files/Lange_Haus_der_Nachbarin-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object013_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Das Haus der Nachbarin regte den Grossvater auf«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In großformatigen Zeichnungen und grafischen Serien behandelt Gesa Lange ihren Komplex von »Erbe und Erinnerung«. Die Motive wie Taubenschlag, Vogelkasten, Voliere, Käfig, Stall und Luftschutzkeller zeigen verlassene Verschläge aus Holz, Glas und Maschendraht, die in realistischer Darstellung wie sonderbare Schutz- und Zuchträume erscheinen, Relikte aus vergangener Zeit. Das darin liegende Fragemoment von Abgrenzung nach innen und außen wird in lebensgroßen Weideflechtobjekten in Form von Kokons, die von der Decke hängen, körperlich spürbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für die Ausstellung im Westwerk entwickelt Gesa Lange zudem mehrere begehbare Installationen, wobei großformatige Zeichnungen in den Raum geklappt werden. Szenarien aus Großvaters verschwindendem Garten (Laube, Unterstand, Geräteschuppen, Geflügelstall, Glashaus) werden dadurch in eigenartige Erinnerungsräume verwandelt.</description>
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      <title>Petra Lottje</title>
      <link>http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/14_Petra_Lottje.html</link>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2009 18:00:08 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/14_Petra_Lottje_files/Episoden_uebersicht-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object044_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:324px; height:250px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Episoden&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;EPISODEN ist ein 3-geteiltes lip-syncing-Video, basierend auf einer komponierten Soundcollage ausgewählter Spielfimzitate. Auf die Information der Originalbilder wird verzichtet, es entsteht eine eigenständige Arbeit mit anderen Darstellern. Indem Petra Lottje die Dialoge in einen anderen Kontext bringt, stellt sie verfremdete, neue und doch vertraute Bezüge zwischen Filmwelt und Alltag des Betrachters her. Einige Videoarbeiten mit formal ähnlichem Ausgangsmaterial wird Lottje auf separatem Monitor präsentieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jedes Zimmer hinter einer Tür&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Ton kommt vom Film, das Bild von Zuhause. 25 zwischengeschlechtliche, ins Deutsche synchronisierte, vom originalen Filmbild entkoppelte Dialoge der Filmgeschichte hat sich die Berliner Künstlerin Petra Lottje ausgesucht, um den männlichen Part ins optische Off zu schicken und im akustischen On zu belassen, aber den weiblichen Part nachzugestalten, das heißt, vor der Kamera mit synchronen Lippenbewegungen mitzusprechen und – mit wachsender Intensität und offenbar auch Begeisterung – neu zu inszenieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;25 mal Petra Lottje. Oder: 25 mal die Frau im Film, was heißt: die einsame Femme Fatale, die Emanzipierte mit Kinderwunsch, die schlampige Hausfrau, usw. und sofort und da capo. Der Film ist als Loop konzipiert, hat also weder Anfang noch Ende, könnte also am Sankt Nimmerleinstag noch laufen, ohne dass wer was begriffen hat und vielleicht geht’s genau darum: nichts zu begreifen, aber alles zu merken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Multi Media-Künstlerin (Zeichnungen, Rauminstallionen, Video-Installationen) Petra Lottje probiert in ihrem 19-minütigen Film Jedes Zimmer hinter einer Tür 25 Film-Frauen-Rollen aus, oder besser Frauen-Rollen-Splitter aus Filmszenen-Splittern, manche nur aus Sekunden bestehend. Sie zieht sie sich an, so wie man sich Kleider anlegt, ist für jede Sequenz anders geschminkt und kostümiert, hat jede Sequenz in anderem Stil inszeniert, ruhig, heiß, fahrig, betrunken, verstaubt, kühl, verrucht, streng, verspielt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Indem Lottje den (zumeist Hollywood-)Filmen die weibliche Dialog-Hälfte entreißt, stellt sie witzige, verfremdende, neue und doch vertraute Bezüge zwischen Film und Zuschauer her (bzw. zeigt die alten nur auf), gesellt sich zum Film-Dialog der Dialog mit der Rezipientin, und eine Entfremdung des Materials stellt sich ein - auch für den, der meint, sich in der Filmgeschichte auszukennen: Viele Dialoge hatte ich schon mal gehört, nur einen konnte ich tatsächlich einem Film zuordnen: »Vom Winde verweht«.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gender Studies am eigenen Leib gewissermaßen, oder besser: Gender goes Hollywood goes Wohnzimmer goes mein eigenes Bewusstsein-Studies. Denn das ist das Geniale. Lottje zeigt uns Kinoverstehern, was das Kino dauernd mit uns macht, es infiltriert unsere Selbstkonstruktionen, löscht unsere Pseudo-Autonomie und ersetzt sie mit Fremdbiografien, so lange, bis wir nicht mehr wissen, ob wir noch eigene Frau sind oder immer schon 80 Jahre Tonfilm waren. Jedes Zimmer hinter einer Tür ist zwar auch ein dezidierter Frauenfilm - wenn es das wirklich gibt – weil er die Frau und ihre unauflösbaren Widersprüche in der Männerwelt porträtiert (Es gibt ja keine undurchschaubaren Frauen, nur Männer, die keinen Durchblick haben), indem er den zu Filmgeschichte, in Paar-Dramen-Inszenierungen zwischen Soap, Psycho-Thriller und Melodram, geronnenen Katastrophenschauplatz Frau und Mann fokussiert, aber zugleich ist er auch ein postmodernes Anschauungsstück für und über den multimedialen Menschen, über die multi-receiving- und -tasking-Frau (»I’ve got all my sisters in me«), ein Exempel für die Ersetzbarkeit von Autor/Autorin und das Ende von Authentizität. Ein Exkurs darüber, wie sich Fiktionen der kollektiven Erinnerung und der subjektiven Biografie bemächtigt haben. Die »totale Inszenierung der Realität« sagt Petra Lottje dazu …&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Andreas Thomas&lt;br/&gt;(Der Text ist zuerst erschienen in der &lt;a href=&quot;http://www.filmzentrale.com/&quot;&gt;www.filmzentrale.com&lt;/a&gt;)</description>
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      <title>»Tische und andere Subjekte«</title>
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      <pubDate>Sat, 9 May 2009 21:00:08 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/9_Tische_und_andere_Subjekte_files/gbuttner_c_alexandra_grie-leveled.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object011_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Elektronik, Komposition, Improvisation mit:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://olivier.toulemonde.free.fr/en/&quot;&gt;Olivier Toulemonde&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.untitledwebsite.com/&quot;&gt;Tim Parkinson&lt;/a&gt; &amp;amp; &lt;a href=&quot;http://www.james-saunders.com/&quot;&gt;James Saunders&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/pauweldebuck&quot;&gt;Pauwel de Buck&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://hibarimusic.com/&quot;&gt;Taku Unami&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://joomla.stock11.de/content/view/15/27/&quot;&gt;Michael Maierhof&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gregorybuettner.de/&quot;&gt;Gregory Büttner&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heinermetzger.de/&quot;&gt;Heiner Metzger&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.birgit-ulher.de/&quot;&gt;Birgit Ulher&lt;/a&gt;</description>
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      <title>»Leni entdeckt den Himmel«</title>
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      <pubDate>Fri, 1 May 2009 22:00:26 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/5/1_Leni_entdeckt_den_Himmel_2_files/uwe_rasch-performance1-leveled.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object005_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:266px; height:380px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hibarimusic.com/&quot;&gt;Taku Unami&lt;/a&gt; (Japan) &lt;a href=&quot;http://www.joomla.stock11.de/content/view/48/27&quot;&gt;Uwe Rasch &amp;amp; Kirsteen Haardt&lt;/a&gt; (Bremen)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Taku Unami:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;born in 1976, Tokyo. playing several string instruments (guitar, mandolin, contraguitar and so on), or objects vibrated by inaudible frequencies made with computer. doing several projects, Shiryo no computer with Mattin for zombie computer music, Attention with Mattin for interrogation/improvisation, HOSE a group for easy listening, Tengu et Kitsune with Taku Sugimoto, improvised music with numeral musicians including Radu Malfatti, Jean-Luc Guionnet, Klaus Filip, Masafumi Ezaki, Burkhard Stangl, Rhodri Davies, Nikos Veliotis among others. organizing monthly concert series called chamber music with Masahiko Okura and Taku Sugimoto, focusing composed music for different instrumentation each time. with Masahiko Okura and Taku Sugimoto managing the label hibari music which releases works of éric la casa, Toshiya Tsunoda, etc. working for film music, LOST MY WAY (dir. Takeshi Furusawa), in 1,000,000 years (dir. Isao Okishima).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Uwe Rasch:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;geb. 1957 Studium an der Universität Bremen und der Hochschule für Kunst und Musik, Bremen, in der Kompositionsklasse von Rolf Riehm, Frankfurt; Stipendiat der Hochschule Bremen; freier Mitarbeiter bei Radio Bremen, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste Bremen, Musikpädagoge, Mitbegründer und Mitarbeiter der projektgruppe neue musik bremen, 2001 Preisträger des internationalen Kompositionswettbewerb der Freiburger Elisabeth-Schneider-Stiftung, 2007 Einladung zum internationalen workshop in der Cselley-Mühle Oslip Österreich. Arbeitete mit nationalen und internationalen Musikern und Ensembles zusammen, wie mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Aventure, dem Phoenix Ensemble Basel, dem Ensemble L'art pourl'art, der Kammerphilharmonie Bremen, il virtuosi della fenice, dem Trio diritto, Michael Riessler, Gaston Sylvestre, Malcolm Goldstein u. a. Aufträge für den WDR und Teilnahme an Festivals: Eclat-Festival in Stuttgart, Pro musica nova in Bremen, Konzerthaus Wien u.a.</description>
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      <title>Johan Schäfer</title>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2009 19:00:11 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/4/30_Johan_Schafer_files/Johan_Schaefer_garten-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object002_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:206px; height:245px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Heim«&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Mann mit schwarzem Gesicht sitzt auf einer schwarzen Kugel, eine selbstbewusste Pose vor surrealem Hintergrund. Der Himmel brennt, der Boden glüht, der Anzug sitzt! Wartet der Mann? Ja-Nein-Vielleicht … »Entscheid« von 2008.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die aktuellen Arbeiten von Johan Schäfer bestechen durch eine symbiotische Bildsprache. Ein Zusammenwirken aus abstrakten, teils durchsichtigen grafischen Elementen, gepaart mit Figuren die in seltsamen Beschäftigungen verharren. Allerlei Alltag, der die großformatigen Ölbilder bevölkert. Tiefe, Monotonie. Häuser, halb gebaut, oder halb abgerissen? Bäume aus Streifen. Wir sehen von Menschen geschaffene Lebensräume, die Bewohner klar und gleichzeitig unfertig. Es bleibt Spielraum für den Betrachter. Neugierde entsteht, aber auch eine gewisse Gänsehaut, ein herrliches Unbehagen. </description>
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      <title>Komm, wir gehen in den Wald!</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2009 19:00:54 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/4/17_Komm,_wir_gehen_in_den_Wald%21_files/WALD_WESTWERK-1-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object034_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:183px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Wald« ist nicht nur der Titel von Gerhard Richters neuester Buch-Veröffentlichung. »Wald« ist auch eine thematische Tendenz in der Kunst der Gegenwart. Westwerk zeigt acht aktuelle Positionen zum Thema:&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.susan-collins.net/&quot;&gt;Susan Collins&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Die Engländerin zeigt Prints ihrer Webcam-Beobachtungen, bei denen ein Landschaftsbild Pixel für Pixel in 24 Stunden erzeugt wird. &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bertolt-hering.de/&quot;&gt;Bertolt Hering&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;beobachtet vor Ort mit direktem Farbvergleich und rekonstruiert danach natürliche Farbbestände in ihrer jährlichen Abfolge. &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heilwig-jacob.info/&quot;&gt;Heilwig Jacob&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;wird mit neuen Aquarellen dabei sein, die die Elemente des Walds in ihrer räumlichen Staffelung zum Schweben bringen.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ralfjurszo.net/index.php?id=257&quot;&gt;Ralf Jurszo&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;stellt seit 1980 feine Landschaftsmalerei her, deren heimelige Idylle oft durch dunkle Assoziationen gebrochen wird.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://kabelitz.myartsonline.com/&quot;&gt;Thomas Kabelitz&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Die Romantik des Wahl-Berliners kommt aus zweiter Hand. Sie wurzelt in angedeuteten Bezügen zur Kunstgeschichte und zum Filmischen.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.stefanprehn.com/&quot;&gt;Stefan Prehn&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Seine neuen experimentellen fotografischen Waldstudien entstehen in trancehaftem Reagieren auf das Vorgefundene.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.germangalleries.com/Stadtgalerie_Kiel/10Uhr_Klare_Sicht.07.html&quot;&gt;Carsten Rabe&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;verbindet in seinen Installationen die reale Gegenwart von Pflanzen mit dem Charakter eines modellhaften Ausschnitts von Wirklichkeit.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gedok-hamburg.de/gedok-hamburg/source/simons.htm&quot;&gt;Sabina Simons&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;lässt sich fotografisch auf die Schattenspiele der Januarsonne in einem Wald in den Alpen ein.</description>
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      <title>Fabrik – Episode Zwei/Unstern</title>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2009 19:00:26 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/4/12_Fabrik_Episode_Zwei_Unstern_files/Unstern-Einladung_Seite1-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object298.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:183px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://9a-n.net/Fabrikmauer&quot;&gt;Ulrich Polster, Christine Scherrer und 9A-N Art Production Cooperative&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Arbeiter schaufeln im Staub Staub auf Förderbänder, einen Teil des Staubs trägt der Wind fort, bevor der Rest auf einen Staubhaufen befördert wird. Auf den Friedhöfen ist der Sand der Grabhügel nicht zu unterscheiden von Abraum und von dem Boden, auf dem wir gingen. Gibt es eine auffindbare Realität hinter den Bildern der Medien? Auf der Suche nach dem Bild vom Ende der Welt begegnet uns Leere. Schönheit und Unentrinnbarkeit berühren uns erst im Nachgang, der Augenblick ist wertfrei.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vom 3. bis 12. April 2009 führen Ulrich Polster (Leipzig/Berlin) und Christine Scherrer (Berlin) gemeinsam mit 9A-N Art Production Cooperative im Westwerk Hamburg »Fabrik – Episode Zwei/Unstern« auf. 9A-N Art Production Cooperative hat die zwei für ihre Arbeit auf eine Reise nach Urumqi geschickt, während Su Shumin den eigenen und – mehr oder weniger – auch den Spuren der beiden Fremden auf ihrer Reise durch den Nord-Westen Chinas gefolgt ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Installation besteht aus zwei alternierend projizierten Triptychen – Ton und Bild werden im Verlauf der Ausstellung täglich live im Westwerk durch eingeladene Künstler und Kommentare unserer Besucher ergänzt und neu eingespielt. Ein entsprechender Ablaufplan für die einzelnen Ausstellungstage hängt am Eingang zur Ausstellung aus.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zur Finissage am Sonntag, 12. April 2009, um 19 Uhr wird das aufgeschichtete Material in zwei abschließenden Vorführungen gezeigt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;9A-N wurde 2006 von Gao Qianlan, Su Shumin und Boris Vogeler als Kooperative für Kunstproduktion in Schanghai, China und Hamburg, Deutschland gegründet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unter dem Titel Fabrik, zentriert um eine Film-Installation mit dem Namen Traum, in der eine Gruppe von arbeitenden Menschen, Künstlern, Darstellern, Intellektuellen und Politikern sich um einen chinesischen runden Tisch versammelt, um zu essen, zu trinken, zu streiten, Spiele zu spielen, eine Menge an Fragen hervorbringend über das Woher und das Wohin Chinas, greifen wir verschiedene Stichworte auf, um hinauszugehen und zu filmen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit jedem Stichwort, das wir aufgreifen, beginnen zwei Aufgaben. Um die Arbeiten auszuführen, laden wir Menschen aus China ebenso wie von überall her ein, ihren Blick auf die Dinge, Kunst, Zeugnisse des täglichen Lebens zu lenken, während wir ihre Arbeit mit unserem Blick, der eher subjektiv ist als dokumentarisch, konfrontieren und ergänzen.</description>
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      <title>Gene Coleman</title>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:02:29 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/3/30_Gene_Coleman_files/Oszillator04_G_Coleman-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object136_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:280px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;(Philadelphia, b-cl) spielte mit dem Hamburger Improtrio&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.birgit-ulher.de/nordzucker_ger.htm&quot;&gt;NORDZUCKER&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Birgit Ulher (tr), Michael Maierhof (cel), Lars Scherzberg (sax)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gene Coleman zeigte TOMBO, für Ensemble und Video.</description>
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      <title>Operation Ton III</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:00:23 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/3/27_Operation_Ton_III_files/RockCity_Prediger-leveled.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object056_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Zweitägiger Kongress für Sounddesigner, Regisseure, Komponisten, Textdichter, Musiker, Netzlabels, Hörfunker, Filmer, Journalisten und Sympathisanten inklusive Vorträge &amp;amp; Mappe, Essen, Live-Abendprogramm, Kino&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Angie Reed, Ekkehard Ehlers (März),  Silke Super (Motorfm), Carsten Friedrichs (Superpunk), DJ Patex (School of Zuversicht);  Sandra Grether (Doctorella), HGich.T,  Frau Kraushaar, Rocko Schamoni,  Moritz Reichelt (Der Plan), Hans Reichel, Wolfgang Wopperer, André Krutisch,  Milena Fessmann (Cinesong), Barabass&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Am 27. und 28. März 2008 performen und diskutieren zehn namhafte Prediger zu den akutbösen und kontroversen Themen Musik und Film, Bühne, Kunst, Netz, Wirtschaft und Journalismus. Der erste Darkroom für Musikschaffende und Verwerter mit Kopfprogramm und interaktiver Musik- und Filmperformance. Denn, wenn der Download von MP3s vor allem den Künstler selbst verarmen lässt und reihenweise Indie-Labels und -Vertriebe Konkurs anmelden, wenn Musiker wieder an der Wursttheke und als Totengräber arbeiten, Produktionskosten hemmungslos minimiert werden müssen und Musik dennoch zum teuren Hobby wird, dann scheint der gesamte Prozess der Produktion, des Vertriebs, der Promotion, der Konzerte etc., der einst eine geschlossene, wirtschaftlich autarke Kette bildete und das Geld gewissermaßen in der Familie blieb, zerstört. Dann wird schnell deutlich: Wer ein Teil der musikalischen Zukunft bleiben will, muss sie selbst in die Hand nehmen.</description>
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      <title>OSUNLADE</title>
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      <pubDate>Sat, 21 Mar 2009 23:00:49 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/3/21_OSUNLADE_files/Osunlade_21032009-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object407_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:286px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Fast schon sensationell ist das, was die Hamburger Deephouse-DJs von »Nicht hupen, Fahrer träumt von …« am 21.03.2009 im Westwerk präsentieren: OSUNLADE (YORUBA Records), House-Legende neben Moodymann und Theo Parrish und der »Messiah Of Ancestral House Music«, wird zum ersten Mal eins seiner raren, organisch kickenden DJ-Sets in Hamburg spielen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;OSUNLADE ist Musiker, DJ, Amerikaner und Afrikaner, Labelbetreiber und Priester der Ifá–Religion. Nachdem er in den frühen 1990er Jahren Platinalben für Soulgrößen wie Patti Labelle und Gerardo  produziert und mit Freddie Jackson zusammengearbeitet hatte, dann aber mit seiner Rolle im Moloch der amerikanischen Musikindustrie und ihrer kommerziell ausgerichteten Oberflächlichkeit nicht mehr zufrieden war, folgte die große Erneuerung: OSUNLADE fing an, nach dem Geist der true black music zu suchen. Spiritualität und Deepness waren und sind jetzt das Ziel, manifestiert in einzigartig warmen, kickenden House- und Soul-Grooves.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Er hat legendäre Platten wie »El Primer Ano«, »Paradigm« und »Elements Beyond« auf legendären Labels wie Soul Jazz, Strictly Rhythm und Versatile veröffentlicht, ist als Remixer (z. B. für 4hero, Roy Ayers, Henrik Schwarz, Deetron und Cesaria Evora) seit Jahren äußerst erfolgreich und konzentriert sich seit einiger Zeit vor allem auf sein eigenes Label YORUBA Records, auf dem mit »Mirror, Mirror« von  Afefe Iku einer der größten Hits des letzten Jahres erschienen ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als DJ ist OSUNLADE weltweit gefragt für seine großartigen euphorisierenden Sets, in denen er auch Latin-, Afro-, und Jazzeinflüsse verarbeitet (nachzuhören auf seinem in 2008 auf BBE veröffentlichten Mix-Album »Passage«), nimmt aber aus Zeitgründen nur wenige ausgesuchte Termine wahr. &lt;br/&gt;Nun wird OSUNLADE im intimen Rahmen des Westwerks zusammen mit den Jungs von »Nicht hupen, Fahrer träumt von …« eine House-Party schmeißen, von der man noch lange reden wird. Wir freuen uns. Deep.</description>
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      <title>Mm Oh Ah</title>
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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 21:00:05 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/3/14_Mm_Oh_Ah_files/mm-oh-ah-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object1229_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:270px; height:270px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;»Mm Oh Ah« präsentieren ihre erste CD. Das Electro-Funk-Trio aus Hamburg besteht aus Hermann Süß an den Bläsern, Christian Ribas an der Gitarre und Guy Saldanha am Sampler. Süß spielt Trompete sowie Flügelhorn, Posaune und Waldhorn. Christian Ribas — der bereits eine 7&amp;quot;-EP auf KNISTERN rausgebracht hat — ist auf zwei Stücken gefeatured. Saldanha mischt staubige Beats, Cut-Up Bass Samples und gepitchte Stimmen zu dreidimensionalen Hintergründen für Süß’ eloquente Linien. Das selbstbenannte Album fängt mit einem schwerfüßigen Funk an, geht weiter zu einem hüpfenden C64-Stück und dem Hip-Hop inspirierten Titelstück, um mit einem Slow-Motion-Geisterhaus-Funk abzuschließen. Quirliger Electro-Funk für das 21. Jahrhundert!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;* * *&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;“Mm Oh Ah” presents its first release coming March. The electro funk trio from Hamburg, Germany has Hermann Süß on horns, Christian Ribas on guitar and Guy Saldanha on sampler. Süß blows trumpet as well as flugelhorn (Track 4 “Muffin”), trombone (Track 7 “Push It Pull It”) and French horn (Track 10 “Spooky”). Ribas — who already has a 7&amp;quot;-EP out on KNISTERN (KNISTERN #4 “A3XX”) — is featured on two tracks (Track 2 “Get It Up” and Track 7 “Push It Pull It”). Saldanha mixes dusty beats, cut-up bass samples and pitched vocals to create 3-D backdrops for Süß’s elaborate lines. Their self-titled album starts with a heavy footed funk (Track 1 “Gone”), moves on to a bouncy C64 tune (Track 3 “Game Over”), the hip-hop inspired title track (Track 5 “Mm Oh Ah”) and ends in a slow-motion haunted house funk (Track 10 “Spooky”). Offbeat electro funk for the 21st century, enjoy!</description>
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      <title>Hi Jessica!</title>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 19:00:07 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/3/13_Hi_Jessica%21_files/Hi_Jessica-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object011_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Philip Ackermann (Düsseldorf, Skulptur, Installation)&lt;br/&gt;Claus Lehmann (Berlin, Malerei)&lt;br/&gt;Sigtryggur Berg Sigmarsson &lt;br/&gt;(Reykjavik, Klangkunst, Zeichnungen)&lt;br/&gt;Christoph Wüstenhagen (Hamburg, Malerei)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Zusammenschluss von Künstlern zu festen Künstlergruppen, dauerhaften jedoch wechselnden Gruppierungen oder für einzelne künstlerische Projekte kann aus ganz verschiedenen Gründen erfolgen. Gegenseitige Unterstützung durch gemeinsame Arbeits- und Publikationsprozesse, das Nutzen von wirtschaftlichen und öffentlichkeitswirksamen Vorteilen der Gruppe, Markenbildungsabsichten, Vergrößerung des Vernetzungspotenzial und damit einhergehende bessere Durchsetzungschancen am Markt können Argumente sein, dass Künstler zusammenfinden. Bei der vorliegenden Gruppe junger Künstler spielt jedoch  die Tatsache gemeinsamer Geschichte die Hauptrolle.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ausgehend von gemeinsamen Erlebnissen während der Studienzeit (Klangkunst und Malerei) in Hannover entwickelte sich eine konstruktive Künstlerfreundschaft, deren Angelpunkt die Auseinandersetzung über die Kunst an sich und die Bedingungen und Inhalte künstlerischer Produktion bestand. Die Dynamik dieser Gespräche vermochte die konzeptuelle Seite der einzelnen Positionen enger zusammen zu binden. Gleichzeitig wurde die Entwicklung künstlerischer Eigenständigkeit der vier Ausstellenden in Form und Inhalt entstehender Arbeiten angetrieben. Mit der Ausstellung soll ein Revisionspunkt gefunden werden, der es ermöglicht, mit der Zusammenführung des räumlich voneinander entfernt entstandenen Werks Anknüpfungspunkte, Zusammenhänge und bestenfalls Verstrickungen zu entdecken und auf neue Erkenntnisse zu setzen. Vielleicht ist es auch ein wenig wie erst viel später von den besten Freunden zu erfahren, dass alle in das selbe Mädchen verschossen waren und keiner dies je vom anderen wusste … »Hi Jessica!«</description>
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      <title>»Dreams that money can’t buy«</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 19:00:58 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/2/27_DREAMS_THAT_MONEYCANT_BUY_files/Kahrs_Etudes_artistiques-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object353_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:357px; height:239px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Nadine Arbeiter (Düsseldorf)&lt;br/&gt;Cordula Ditz (Hamburg)&lt;br/&gt;Michael Gumhold (Wien)&lt;br/&gt;Alexandra Heide (Braunschweig)&lt;br/&gt;Annika Kahrs (Hamburg)&lt;br/&gt;Susanne Stroh (Hamburg)&lt;br/&gt;Hoda Tawakol (Hamburg)&lt;br/&gt;Pablo Wendel (Stuttgart/London)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Name und Konzept der Ausstellung sind an den 1947 erschienenen Experimentalfilm von Hans Richter angelehnt. Ähnlich wie Richter, der zur Realisation seines Films Max Ernst, Marcel Duchamp, Man Ray, Alexander Calder, Darius Milhaud und Fernand Léger einlud, jeweils eine Traumsequenz des Films zu gestalten, hat jede der vier Hamburger Künstlerinnen jeweils einen Gast eingeladen.&lt;br/&gt;    »Dreams that money can’t buy« ist der Auftakt einer Ausstellungsreihe, die nicht an einem festen Ort stattfinden wird, sondern immer wieder in unterschiedlichen Städten. Der Kontext der gezeigten Arbeiten wird dabei vor allem auch durch das Prinzip der »Gast-Gastgeberschaft« neu bestimmt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nadine Arbeiter beschäftigt sich mit männlicher Selbstdarstellung, wie z. B. der Surf-Legende Bunker Spreckels oder der ihres Nachbarn. Dabei bricht und hinterfragt sie die starken grafischen Mittel, die sie für ihre scheinbar klaren Bilder einsetzt, indem sie gerade diese beschwört. Die Plastizität der Körper wird platt gedrückt durch die gleichmäßige Flächigkeit der schrillen Farben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Arbeiten von Cordula Ditz sind durch eine besondere Faszination für die Ästhetik des Unwirklichen und Unheimlichen geprägt. Dabei seziert sie die narrativen Strukturen und legt auf diese Weise den Blick frei auf Bildraumsysteme und auf Formen übersteigerter Selbstinszenierung. Dieser Prozess abnormer Ästhetisierung wird vorangetrieben von einer humorvollen Skepsis gegenüber der Repräsentation.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Michael Gumhold posiert. Er übernimmt gängige Bilder, Eindrücke, Atmosphären und Objekte aus dem Alltag und überführt diese in ein neues Stadium. Wie ein DJ bedient er sich eines vorgefertigten Materials und schafft neues. In vielen seiner Arbeiten präsentiert er sich als raffiniert-ironischer Sampling-Spezialist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alexandra Heide beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Seinszuständen, die sich in ihrer physischen Äußerung oft extrem darstellen, obgleich ihre Beweggründe dem nicht entsprechen müssen. Ihr geht es um ein Innen und Außen, und um die Schnittstellen. Mal ist der Körper Hülle, mal Schwelle. Dabei bedienen sich die Bilder Symbolen und Rollenmustern. Sie rezitieren und positionieren Alltägliches ebenso wie Kurioses.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Annika Kahrs findet den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten meist in vorgefundenen Bildern und ihren dazugehörigen Geschichten. Dabei bedient sie sich aus den Kapitalien des kollektiven Bewusstseins und stellt hier die Frage nach dem Tatsächlichen und der Fiktion. Eine eindeutige Antwort gibt sie darauf jedoch nicht, sondern überlässt dies dem Betrachter.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Charakteristisch für die Arbeiten von Susanne Stroh ist das Prinzip der Wiederholung. Die meisten Arbeiten bestehen aus mehreren identischen handgefertigten Objekten oder dem immer wieder Ausführen ein und derselben Aktion. Diese ständige Wiederholung stellt die Konzentration auf den Prozess an sich dar. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Skulpturen und Collagen von Hoda Tawakol bewegen sich im Spannungsfeld der Gegensätzlichkeiten der verborgenen Aspekte der Psyche. Dabei spielt die Umformung von alltäglichen, oft genderspezifischen Materialien eine wesentliche Rolle. Gegenständliches transformiert sie dabei bewusst nicht in voller Konsequenz in die Abstraktion. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der grundsätzliche Antrieb Pablo Wendels künstlerischer Interventionen scheint oft die Frage nach der Schnittstelle zwischen dem Menschen und seiner natürlichen oder gesellschaftlichen Umwelt, seinen Fantasien und deren Erprobung in der Realität zu sein. Hierbei bedingt die Idee das Medium. Die eigen gesetzten Fragestellungen löst er in seinen meist charakteristisch performativen Arbeiten, mit beachtlicher Konsequenz in der Durchführung und nicht selten auf eine subtil poetische Art.</description>
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      <title>Katja Gärtner</title>
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      <pubDate>Fri, 6 Feb 2009 19:00:41 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/2/6_Katja_Gartner_files/Katja_Gartner_neu-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object790_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:307px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Kafkas Travel&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Katja Gärtner zu ihrer Malerei:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;»Das Bild auf der Leinwand sagt mehr über die verwendeten Siebe und Filter aus, als über eine reale Welt … Auf der Leinwand tauchen Gegenstände und Assoziationen verschiedener Kulturen unterschiedlich deutlich auf. Sie wachsen zu einer Oberfläche zusammen. Die Fläche ist ein strukturierter Stoff, als Material prägt er das Objekt. Bei der Gestaltung liegt die Betonung auf der Linie oder dem Verschwinden der Gegenstände in der Malerei, dem Rahmen oder dem Inhalt …«</description>
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      <title>»Babusch über mich« </title>
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      <pubDate>Wed, 4 Feb 2009 20:00:34 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/2/4_Babusch_uber_mich_files/bbu-einladungskarte-NEU-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object456_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:183px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.susi-mahacke-produktion.de/&quot;&gt;Susi Mahacke Produktion&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Performance, Installation, Musik: Susi Mahacke Produktion&lt;br/&gt;Coaching: Jenny Beyer (Tänzerin, Choreographin)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schmerz. Ein großes »babusch«-Objekt hängt über dem Kopfende der Behandlungs-Couch. Susi Mahacke nimmt Platz. Anstelle eines medizinischen Rituals sieht man die Künstlerin allein auf dem Sofa, mäandernd. Die Musik der Performance basiert auf Geräuschen der Kernspintomografie-Maschine, die den Patienten durchleuchtet, scannt. Strenge rhythmische Klopfgeräusche mit Kapriolen, die stetig in Stille tönen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Weitere Aufführungen:  Sa 07.02.09 | Di 10.02.09 | Fr 13.02.09&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Weitere Aufführungen in &lt;a href=&quot;http://www.fleetstreet-hamburg.de/&quot;&gt;Fleetstreet&lt;/a&gt;:  Sa 04.04.09 | Di 07.04.09 | Fr 10.04.09&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Christoph Karolczak</title>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2009 19:00:40 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/1/22_Christoph_Karolczak_files/RAF_A6-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object064_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:364px; height:255px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;RAF — ihre letzte Reise&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Deutschland in Zeiten der Apokalypse. Der Krieg gegen den Terror ist zu einer weltweit mörderischen Auseinandersetzung der Kulturen eskaliert. Auf 89 Zeichnungen und Texttafeln (sw und farbig, Bleistift und Aquarell) ist das Porträt eines jungen Mannes, Mitglied einer neuen Generation der RAF, zu sehen, der sich den Fragestellungen und Problemen eines Heranwachsenden stellt. Die Arbeit von Christoph Karolczak, 2002 schon einmal im Hinterconti ausgestellt, wird nun in einer kompletten Neufassung gezeigt.</description>
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      <title>Surplus Gala</title>
      <link>http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/1/10_Surplus_Gala.html</link>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2009 21:00:25 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Eintrage/2009/1/10_Surplus_Gala_files/westwerksurplus-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westwerk.org/Westwerk_History/2009/Media/object523_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:290px; height:400px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sur-plus.org/&quot;&gt;SURPLUS&lt;/a&gt;?&lt;br/&gt;»Unter dem Namen SURPLUS haben sich eine Reihe von  Bands zusammengefunden, die jenseits des Mainstreams und abseits kommerzieller Zusammenhänge als Booking- und Konzertkollektiv arbeiten«. So beginnt die Gründungsmitteilung eines Zusammenschlusses einiger Hamburger Musikgruppen aus dem August 2007. Die Sache mag für sich genommen nicht weiter erwähnenswert sein, immerhin sind genrespezifische oder regionale Versuche zur Selbsthilfe nicht eben selten anzu treffende Phänomene. Dort, wo Überzeugungen und Geschmäcker geteilt und Freundschaften gepflegt werden, entstehen schließlich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit Netzwerke, in denen Synergieeffekte erzeugt werden oder wenigstens werden sollen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/lestrucs&quot;&gt;LES TRUCS&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Vollplayback-Theater getarnt als human-synth-Orchester, Duett mit einem Tisch voller Geräte und einer Stehlampe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/schrankaffe&quot;&gt;SCHRANKAFFE&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Möchtegern wie Punk in Kirchen bei bärtigen Hippies mit Strulli Stuntmann am Mikrofon, Ernie Verflixt an der Gitarre, Timtim am Bass und Paul Schokomühle am Schlagzeug. Treffen einmal die Woche in Hamburg und ab und zu im Osten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jackfuckingtwist.net/&quot;&gt;JACK FUCKING TWIST&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Das Duo aus Hamburg spielten bereits Konzerte mit u.a. Oiro, Kajak, The Thermals, Zea und brachten 2007 ihre Single »Fifteen-Love« heraus. Bei JACK FUCKING TWIST wird schnell klar, das hier 2 Musiker_innen am Start sind, die sich selber nicht so ernst nehmen und Lust auf Spaß haben, aber trotzdem ernstzunehmen sind, weil sie durchaus vergleichbar mit Kill Rock Stars-Bands sind, die mit wenigen Mitteln, im Falle von Jack Fucking Twist: Bass, Fussorgel, Schlagzeug und 2x Gesang, viel Energie mit einem gewissen Trashfaktor an den Tag legen. Ihre Musik ist schnörkellos, die Lieder nicht lang und die Texte handeln nicht von irgendwelchem Weltschmerz oder sonstwas. Party? Bitteschön!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fuofuo.net/&quot;&gt;FUO&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wie hiess es im Frühsommer so schön wackelig und traurig, zynisch wie euphemistisch: »Als Kunstschaffende muss mensch Veränderungen ja prinzipiell positiv gegenüberstehen …«, als sich die Personalstärke des Hamburger Feuilletonlieblings FUO überraschend halbierte; perspektivisch gefolgt von: »… nutzen die Gunst der Stunde als konstruktiven Schub in ungeahnt neue Sphären«. Hahaha, jaja genau; endloser Müllhaufen der Geschichte bedauerlicherweise gescheiterter Bandprojekte. Mitnichten! Was 2005 — mehr musiksoziologisch denn dem Material nach — legitim als Post-Hardcore rezensiert begann und sich zwei Jahre lang der Erforschung wenig ausgetretener Pfade von komplex bis elegantem Instrumental-Pop widmete, meldet sich nun in der Tat als grunderneuertes Quintett, mit einer kleinen Werkschau aktuellen Schaffens zurück: Inklusive integriertem Register Streicherinnen, ohne jedoch den Elan alter Haudegen-Tage oder bewährte Ingredenzien wie perlende Vibraphon-Lines oder abstrakte Beats über Bord gehen zu lassen. Frischzellenkur par excellence, yeah!</description>
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