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Jess I can.
Jess I can.
Hi Jessica!
Vernissage: Freitag, 13. März 2009
Ausstellung: 14. bis 21. März 2009
Philip Ackermann (Düsseldorf, Skulptur, Installation)
Claus Lehmann (Berlin, Malerei)
Sigtryggur Berg Sigmarsson
(Reykjavik, Klangkunst, Zeichnungen)
Christoph Wüstenhagen (Hamburg, Malerei)
Der Zusammenschluss von Künstlern zu festen Künstlergruppen, dauerhaften jedoch wechselnden Gruppierungen oder für einzelne künstlerische Projekte kann aus ganz verschiedenen Gründen erfolgen. Gegenseitige Unterstützung durch gemeinsame Arbeits- und Publikationsprozesse, das Nutzen von wirtschaftlichen und öffentlichkeitswirksamen Vorteilen der Gruppe, Markenbildungsabsichten, Vergrößerung des Vernetzungspotenzial und damit einhergehende bessere Durchsetzungschancen am Markt können Argumente sein, dass Künstler zusammenfinden. Bei der vorliegenden Gruppe junger Künstler spielt jedoch die Tatsache gemeinsamer Geschichte die Hauptrolle.
Ausgehend von gemeinsamen Erlebnissen während der Studienzeit (Klangkunst und Malerei) in Hannover entwickelte sich eine konstruktive Künstlerfreundschaft, deren Angelpunkt die Auseinandersetzung über die Kunst an sich und die Bedingungen und Inhalte künstlerischer Produktion bestand. Die Dynamik dieser Gespräche vermochte die konzeptuelle Seite der einzelnen Positionen enger zusammen zu binden. Gleichzeitig wurde die Entwicklung künstlerischer Eigenständigkeit der vier Ausstellenden in Form und Inhalt entstehender Arbeiten angetrieben. Mit der Ausstellung soll ein Revisionspunkt gefunden werden, der es ermöglicht, mit der Zusammenführung des räumlich voneinander entfernt entstandenen Werks Anknüpfungspunkte, Zusammenhänge und bestenfalls Verstrickungen zu entdecken und auf neue Erkenntnisse zu setzen. Vielleicht ist es auch ein wenig wie erst viel später von den besten Freunden zu erfahren, dass alle in das selbe Mädchen verschossen waren und keiner dies je vom anderen wusste … »Hi Jessica!«





Zur Ausstellungs-
eröffnung hat Sigtryggur Berg Sigmarsson eine Klangperformance geliefert und im Anschluss ein Set von freien Soundarbeiten im Bereich des Barraums präsentiert, um hiernach in den späteren Abend mit adäquater Hintergrund-
beschallung zu schlittern.